Ich lebe…

Der erste Arbeitstag bei ND wäre somit hinter sich gebracht.

Das Aufstehen verlief problemlos. Nougatbits in mich reingeschaufelt, Kaffee getrunken und ab ins Auto. Die Fahrt zum Bahnhof war schon mal entspannend. Niemand der meinen Zeitplan durcheinander bringen wollte.
Am Bahnhof dann aber die erste Irritation: Was zum Teufel machen um 8 : 23 bitte noch so viele Menschen am Bahnsteig? Bisher dachte man ja, dass Menschen in Agenturen nur so spät zur Arbeit gehen.
Die Bahn war gerammelt voll; nach Dieburg in die h_da zu fahren ist definitiv angenehmer.

Um kurz nach 9 : 00 stand ich in meinem Wohnzimmer der Lounge und konnte erstmal mit ein paar anderen Kollegen frühstücken – fängt ja schon mal gut an.
Nachdem mein Start doch schon mal ganz unkonventionell1 verlief, wurde ich dann standardmäßig kurz eingewiesen – hier ist dein Platz, deine Kollegen, dein Welcomeguide und hier der Cafevollautomat.

Mittags dann standesgemäß in einem der In-Restaurants Frankfurt gewesen: der Mensa.
Hab mich direkt heimisch gefühlt auch wenns in Dieburg doch wesentlich gemütlicher ist.

Im Laufe des Tages habe ich dann sicher 50 oder mehr neue Gesichter kennen gelernt, denen ich selbstverständlich allen ihre Namen zuordnen kann.

Obwohl oder vielleicht gerade weil es mein erster Arbeitstag war, bin ich doch recht platt und müde. Morgens lang zu schlafen hat mich noch nie wirklich gelockt, am frühen Aufstehen liegt es also schon mal nicht das ich mich gerade fühl, als wären wir P2er kurz vor der Dokuabgabe.
Dennoch ist es die totale Umstellung wieder für jemanden und nicht für sich selbst zu arbeiten und die Arbeit dann zu machen wenn man Bock drauf hat.

Ich werd mich jetzt nur noch mit nem Becks Gold vor den TV klatschen und locker machen – sicher schon seit Ewigkeiten nicht mehr so ein Tag gehabt.
Der erste Bericht fällt somit recht knackig aus und ich verzieh mich auf meine Couch.

Fazit: Bock auf morgen…

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  1. ich kannte es so zumindest nicht []

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