Der erste 10-Std-Arbeitstag bzw. Tag 3 wäre geschafft – um kurz nach 19 Uhr hatte mich die Frischluft wieder. Um ehrlich zu sein musste ich mich echt von der Arbeit losreißen und aus der Agentur quälen um nicht noch länger vorm Rechner zu sitzen und zu schaffen.
Kellerkindcharakter hat so was zumindest in dem Arbeitsumfeld überhaupt nicht. Jedenfalls ist es nichts Ungewöhnliches noch ne Menge, vom Monitor angeleuchtete Gesichter um die Uhrzeit zu treffen.
Ich fand den Tag zumindest sehr cool, die Arbeit hat Spaß gemacht und die Pizza bei Da Cimino war echt top.
So als typischer Praktikant fühl ich mich irgendwie garnicht. Ich werd nicht an die Hand genommen und durch die Agentur geführt und darf mich auf den Schoss eines Kollegen setzen und mitgucken während ich blöde Fragen stelle. Nö, ich bekomm meine eigenen (bisher) kleinen Aufgaben, arbeite eigenständig für mich, werde gebrieft, übergebe mein Zeug – stink normaler Workflow, keine Extrawürste – find ich cool. Fragen kann ich natürlich trotzdem jederzeit stellen.
Ungewohnt ist das alles schon, macht aber auch genauso viel Spaß.
Neben den ganzen fachlichen Infos möchte ich mal den Kaffeevollautomat loben, der mir definitiv großen Rückhalt gibt um möglichst schnell die Zähne mit lustigen Verfärbungen einzudecken – mein doppelter Latte am frühen Morgen ist schon kaum noch wegzudenken nach 3 ganzen Tagen…
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